Gasthof zur Linde

Tradition seit 1787 !

 

Der Gasthof zur Linde in 1890 1787 erbaute Johannes Sölzer das Fachwerkhaus, inmitten des kleinen Ortes Affoldern, das seither als Gaststätte dienen sollte. Dies ist so noch heute an der Frontseite des Hauses zu lesen.

Das hier gezeigte Foto entstand rund 100 Jahre später, im Jahre 1890. Leider ist kein älteres Foto mehr vorhanden. Es ist gut zu sehen, daß schon damals die Gäste ihr Bierchen an warmen Sommertagen am liebsten im Biergarten zu sich nahmen.

 

Heute ist zu erkennen, daß das Wahrzeichen der Gaststätte, die Linde, die ihr den Namen verlieh, schon sehr viel größer ist. Der Gasthof zur Linde heute
Der alte Biergarten mußte leider im laufe der Jahre einem Nutzgarten weichen, aber auch heute noch kann man im Sommer sein Bier im Freien auf der Terasse zu sich nehmen.

 

Röse Ende des 19ten Jahrhunderts, bis 1903, kümmerten sich Henriette und Heinrich Röse Senior um das leibliche Wohl ihrer Gäste im "Gasthof zur Linde".
Damals gab es hier noch den schönen Biergarten, in den sich die Leute im Sommer gerne setzten.

 

Röse Bis 1943 führten Mariechen und Heinrich Röse Junior die Gaststätte unter ihrer Regie.
Da sie keine eigenen Kinder hatten, holten sie ihr Patenkind Friedrich Berthold aus Bergheim zu sich, der den Hof später weiterführte.

 

Nach dem Bombenangriff am 17.05.1943 auf die Edertalsperre durch die Engländer, bauten Friedrich und Lieselotte Berthold, geb. Stiehl die Gaststätte aus den Ruinen liebevoll wieder auf und führten sie noch 40 Jahre. Auch heute sagen einige Gäste noch immer: Heute Abend geht´s nach Berthold´s! Lieselotte & Friedrich Berthold

 

Nach dem Tod ihres Vaters übernahm 1985 Marianne, die ältere von zwei Töchtern, die Gaststätte. Seitdem ist sie der gute Geist des Hauses, kümmert sich um alles Geschäftliche und das leibliche Wohl der Gäste. Ihr Mann Ottmar musste sich erst einmal an die Rolle des Wirtes gewöhnen, was ihm aber nicht besonders schwer fiel. Marianne & Ottmar Prior
Gemeinsam machten sie die überregional bekannte Gaststätte zu dem, was sie heute ist: Eine kleine gemütliche Dorfkneipe mit sehr guter bürgerlicher Küche, die ausschließlich Speisen aus der Hausschlachtung anbietet und mit einem unverwechselbaren Wirt, wie es ihn wohl in dieser Art kaum noch einmal geben wird.

 

Die Theke bis 1986 Bis 1986 musste man früh am Abend kommen um noch einen Platz an der kleinen Theke zu ergattern. Viele der Gäste erfreuten sich deshalb auch an den Tischen beim Skat, Doppelkopf oder Knobeln bis in die frühen Morgenstunden. In der Ecke stand immer ein Nagelklotz und später dann ein Flipper.

 

Nach den Renovierungsarbeiten zum 200jährigen Jubiläum 1987 mussten Flipper und Geldspieler weichen. Die Theke wuchs auf ein viertel des Raumes an und ist heute beliebtester Platz bei den Stammgästen. Hier können sie bestens den fantastischen Geschichten des Wirtes folgen. Wer zu Hause keine Zeitung oder kein Fernseher hat, ist hier immer auf dem Laufenden.

Die Theke seit 1986